2012/2013 - SV Stahl Hennigsdorf Rugby

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2012/2013

Mannschaften > 1. Männer

09.06.2013 / 15:00 Uhr - RU Hohen Neuendorf : Stahl Hennigsdorf - 70 : 07

Ein eher ungewöhnliches letztes Saisonspiel bekamen die Zuschauer am vergangenen Sonntag auf dem Hohen Neuendorfer Rudolf-Harbig-Sportplatz zu sehen.
Die Hausherren, einziger Aufstiegsaspirant der Regionalliga Nord-Ost empfing Stahl, eine Mannschaft bestehend aus Brandenburgern und Hennigsdorfer Stahlspielern, die sich gemeinsam in den Kampf um das ovale Leder begaben.
Auf Grund der Playoff-Regelung um den Aufstieg, den ausser der RU keine Mannschaft wagen will, entschlossen sich die Stahlteams auf Grund der durch Urlaub und Verletzungen geschmolzenen Spielerdecken beider Mannschaften eine gemeinsame Mannschaft ins Rennen dieses wertungslosen Spiels (RU steht auf Grund der Spielgemeinschaft bereits vor Anpfiff als Sieger fest) zu schicken.

Dennoch wurde den bei bestem Wetter zahlreich erschienenen Zuschauern auch Rugby geboten, bei dem wie zu erwarten der Gastgeber über 80 Minuten hinweg die bestimmende Mannschaft sein sollte.
Insgesamt schaffte es die RU 12 mal ins Malfeld der Stahl-Cracks, was allerdings die Leistung der Stählernen nicht schmälern sollte, unermüdlich liefen und verteidigten sie gegen die immerwiederkehrenden Angriffswellen, und schafften es in den zahlreichen Standardsituationen ordentlich gegenzuhalten.

Auch den ein oder anderen eigenen Angriff gab es zu verbuchen. Diese Durchbrüche wurden jedoch meist durch die agile, schnelle Verteidigung in zweiter Instanz gestopt sodass der einzige Versuch für die Gastmannschaft durch einen Stürmerangriff entstand.
Eine sehr gute Verteidigungsaktion vom jungen Hennigsdorfer Flanker Keno Fielitz, der einem Kick hinterhereilte und den Ballfänger auf der Linie stellte, leitete den schwungvollen Angriff ein, der von der aufgewühlten RU-Verteidigung erst kurz vor der Mallinie gestoppt werden konnte. Daraufhin schafften es die Gäste über mehrere Phasen Stück für Stück näher an die Linie zu rücken, bevor es Mirko Jeserich schlußendlich vergönnt war den Ball über die Linie zu drücken.
Die Erhöhung durch Julius Laetsch gelang ebenfalls sodass das Stahlteam mit 7 Punkten auf der Anzeigetafel in Erscheinung trat.

Ein in der Höhe vieleicht etwas zu hoch ausgefallener, aber auf Grund der soliden Leistung verdienter Sieg der Rugbyunion, die es im letzten Playoffspiel nochmals mit der Bundesligareserve des Berliner RC zu tun bekommt und aller Wahrscheinlichkeit nach den Schritt in die 2. Liga antreten wird.
Dafür wünscht der SV Stahl alles Gute.

Hennigsdorf:
Helge Leskien, Marcel Wischniowski, Michael Kruppa, Keno Fielitz, Sascha Kosanke (K), Florian Trapp, Paul Zyparth, Fred Trzensimiech, Nico Striegler, Robert Kühn, Ronny Sager, Joshua Walker, Mike Rathke, Julius Laetsch

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17.05.2013 / 19:00 Uhr - Stahl Hennigsdorf : RU Hohen Neuemdorf - 00 : 53

Nichts zu gewinnen, gab es an diesem Freitagabend für die Hennigsdorfer Rugbyspieler.
Zu groß war einfach der Respekt vor dem designierten Aufsteiger und zu klein das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.
Die RU zeigte gleich von Beginn an, wohin die Reise gehen sollte und setzte die Blues ständig unter Druck. Dabei stand sich die RU bei ihren Angriffsbemühungen häufig selber im Weg oder wurde Opfer des Regengusses, der beide Mannschaften vor dem Spiel noch überraschte. So gab es auf beiden Seiten diverse Handlingfehler wegen des nassen Arbeitsgerätes.
Die Hennigsdorfer konnten auf Grund ihrer aktiven Verteidigungsarbeit das Spiel in Halbzeit eins des öfteren in die Hälfte der Rugbyunion verlegen, dennoch konnte die RU bis zur Pause dreimal im Malfeld der Blues auftauchen und hatte bei zwei erfolgreichen Erhöhungen die verdiente 19 : 0 Halbzeitführung inne. Ein sehenswerter Konter von Joshua Walker führte für die Blues leider nicht zu Punkten.

Nach der Halbzeitpause erhöhte die Rugbyunion weiter den Druck und erhöhte in der 43. Minute auf 26 : 0. Ab der 60. Minute brach die Hennigsdorfer Verteidigung allerdings komplett zusammen und kassierte binnen 11 Minuten 6 Versuche. Grund war das zunehmend schlechter werdende Tacklingverhalten der Blues und so resultierte ein Großteil der Versuche aus Einzelaktionen der RU.
Das Minimalziel der Stählernen selber Punkte auf die Punktetafel zu bringen, wurde leider komplett verfehlt.

Mit einem Sieg der Blues hatte an diesem Abend wahrlich niemand gerechnet, aber sie hätte auch nicht in dieser Höhe sein müssen. Grund war hier einfach das schlechte Verteidigungsverhalten in Hälfte zwei und über den kompletten Spielverlauf gesehen die zu geringen Angriffsbemühungen. Gerade im Defensivbereich dürfte wohl einer der großen Ansatzpunkte für die nächste Saison liegen.

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12.05.2013 / 15:00 Uhr - Stahl Hennigsdorf : Stahl Brandenburg - 08 : 09

Das vierte Spiel innerhalb von 14 Tagen bestritten die Hennigsdorfer Rugbyspieler am Sonntag.
Diesmal ging es erneut gegen den stählernen Rivalen aus Brandenburg. Bereits das dritte Spiel in dieser Spielzeit bestritten beide Mannschaften am 12.Mai.
Die beiden letzten Spiele konnten gewonnen werden, sodass die Vorzeichen für die Partie am Muttertag relativ günstig auf Seiten Hennigsdorfs standen.

Starke Regenschauer bereits vor dem Ankick ließen auf ein schwieriges Spielgeschehen deuten. Handlingsfehler auf beiden Seiten waren die Folge. Zu Beginn konnten die Rugbyspieler aus Hennigsdorf einige sehenswerte Angriffe in Richtung gegnerisches Malfeld starten. Gekrönt wurden die Angriffsbemühungen bereits in der 10. Minute, als nach einer sehr schön ausgespielten Passstafette Ronny Sager ins Malfeld einlaufen und die ersten fünf Punkte für die Blues auf die Anzeigentafel zaubern konnte.
Die Erhöhung durch Julius Laetsch ging knapp an den Goalstangen vorbei, sodass es beim 05:00 blieb.

Die Hennigsdorfer versuchten nach diesem positiven Spielverlauf erneut Punkte zu erzielen, was jedoch leider nicht zum Erfolg führte. Einige individuelle Fehler und Handlingsfehler sorgten immer wieder für Standardsituationen. So ging es dann mit einer 05:00 Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stimmte für kurze Zeit die Ordnung in der Verteidigung der Blues nicht hundert prozentig, sodass es den Brandenburgern gelang weit in die Hälfte der Hennigsdorfer zu gelangen, bevor diese gestoppt werden konnten. Bei dieser Aktion zog sich der Gedrängehalb Florian Trapp eine Platzwunde am Kopf zu, sodass er leider nicht weiterspielen konnte und sofort durch kompetente Hände behandelt werden musste.
Dieser Ausfall zwang Hennigsdorf zu einigen Umstellungen und Nico Striegler übernahm die Rolle der Nummer 9. Folglich wurde es ein immer hitziger werdendes Spiel und Brandenburg bekam einen Straftritt aus einem illegal durchgeführtem Tackle. Sie entschieden sich diesen zu setzen und schafften dies auch.
Somit stand es in der 55. Minute 05:03 für Hennigsdorf.

Die Mannschaft aus Brandenburg war nun immer häufiger in Richtung Hennigsdorfer Malfeld unterwegs. Nach einem Gedränge direkt vor den Malstangen kam es aufgrund eines zu frühen Tacklings durch den neuen Gedrängehalb zu einem erneuten Straftritt für Brandenburg, die diesen sicher setzen konnten. Neuer Zwischenstand 05:06.

Die Hennigsdorfer wollten sich jedoch nicht so einfach geschlagen geben und kämpften sich stetig immer wieder in die gegnerische Hälfte vor. Kurze Unterbrechungen ließen aber noch keinen erfolgreichen Angriff zu. In der 63. Minute blieben gleich zwei Spieler auf Hennigsdorfer Seite am Boden. Nico Striegler und Fred Trzensimiech konnten glücklicherweise nach kurzer Behandlung weiterspielen.

In der 70. Spielminute kam es dann zu einer nicht für alle Anwesenden nachvollziehbaren Entscheidung.
Die Nummer 15 auf der Seite Brandenburgs sowie Fred Trzensimiesch sahen die gelbe Karte. Diese Entscheidung traf der Schiedsrichter nach Rücksprache mit dem Linienrichter aus Brandenburg, da er selbst nichts gesehen hatte.
Ansonsten zeigte der Referee eine, für sein erstes geleitetes Spiel, solide Leistung.

Kurz nach dieser Aktion bekam Hennigsdorf einen Straftritt zugesprochen. Man entschied sich zu versuchen den Ball über das Goal zu kicken.
Julius Laetsch übernahm Verantwortung und konnte nach erfolgreichem Kick erneut Punkte für die Hennigsdorfer erzielen. Neuer Spielstand 08:06.

Die Hennigsdorfer konnten anschließend zahlreiche Angriffsversuche der Brandenburger unterbinden. Der Schiedsrichter ließ zwar länger als die gewohnten 80. Minuten spielen, jedoch sollte das keine Entschuldigung für individuelle Fehler sein.
Einer dieser Fehler zum Ende der Partie sorgte für einen letzten Strafftritt für Brandenburg. Der Schiedsrichter signalisierte bereits, dass es die letzte Aktion in dem Spiel sein sollte. Brandenburg nahm sich zwar mehr als die vorschriebenen 90 Sekunden Zeit den Kick auszuführen, aber der Referee ließ den Kicker gewähren.
Anschließend waren sich nicht alle Anwesenden einig, ob der Kick gut war. Beide Linienrichter hoben allerdings die Fahne, sodass Brandenburg in letzter Sekunde noch auf 09:08 aus deren Sicht erhöhte. Somit verliert Hennigsdorf das letzte Stahl Derby knapp mit 08:09.

Die pinke Plüschkuh für den Hennigsdorfer Man of the Match ging diesmal an Sebastian Dalcke, der in dieser und den vergangenen Partien als Schlussspieler der Mannschaft die nötige Sicherheit gab und trotz einiger Handlingsfehler überzeugen konnte.

Das nächste und letzte Spiel der Saison findet kommenden Freitag, 17.05.2008 um 19.00 Uhr auf dem Sportplatz in der Berliner Straße gegen die Rugbyunion aus Hohen Neuendorf statt.

Text: Dennis Gensch

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05.05.2013 / 15:00 Uhr - USV Halle : Stahl Hennigsdorf - 00 : 15

Die Stählernen kassierten eine bittere 48:05 Niederlage im Flutlichtspiel gegen den RK03 Berlin und starteten damit denkbar schlecht in die englische Woche.
So fuhr die 21 Mann starke Hennigsdorfer Delegation zum Zweiten Spiel der Woche nach Sachsen Anhalt zu den Halle Rovers.
Den zahlreichen Zuschauern bot sich ein schwaches Spiel in der Universitätstadt, denn der sehr schlecht leitende Schiedsrichters lies mit seinen nicht nachvollziehbaren Entscheidungen und dem mehr als unsicheren Regelkenntnissen kein rechten Spielfluß entwickeln.
Zwar kamen die Hennigsdorfer im Spiel zu mehreren guten Chancen, konnten diese aber nicht nutzen da der Schiedrichter immer wieder meinte das Spiel mit Entscheidungen wie "der ballführende Spieler darf nicht auf Kontakt mit dem Verteidiger gehen sondern muß die Lücke suchen" oder der Tackler muß sich nicht lösen, lediglich der Ballträger muß diesen freigeben" unterbrechen zu müssen.
Diese Entscheidungen sorgten auf beiden Seiten für Verwunderung und unsicherheit, da niemand so recht wusste was in den Augen des Schiedsrichters legal ist und was nicht.

Trotz dieser Widrigkeiten schafften die Stählernen den USV beinahe über das gesamte Spiel in deren Hälfte zu beschäftigen. Aus den Angriffsbemühungen der Blues resultierten allerdings nur 3 Versuche durch Fred Trzensimiech, der es schaffte sich ins Malfeld zu wuchten.

Alles in Allem können die Blues mit der Leistung, die höchst wahrscheinlich auch der englischen Woche und dem damit verbundenen Kräfteverschleiß geschuldet ist, nicht zufrieden sein.
"Nach den vergangenen Spielen gegen die Rovers wussten wir um die Stärke des grünen Sturms und wollten unsere schnelle Hintermannschaft einsetzen um diesem aus dem Weg zu gehen",fasst Olaf Laetsch zusammen,"Dies ist und nur teilweise gelungen. Trotzdem oder gerade deswegen gebührt der Mannschaft großes Lob, diese Aufgabe gemeistert zu haben.
Nicht zu vergessen dass die Stählernen ihr Malfeld sauber gehalten haben und keinen Punkt der Rovers zuließen."

Die pinke Plüschkuh und damit "Man of the Match" ging an Paul Zyparth der die junge Hintermannschaft vor allem in der Defensive vorbildlich führte und einige sehenswerte Angriffsstafetten für die Blues einleitete.

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30.04.2013 / 19:30 Uhr - RK03 Berlin II : Stahl Hennigsdorf - 48 : 05

Nach dem umjubelten Sieg gegen die Namensvetter aus Brandenburg steht für die Hennigsdorfer Rugger ein Highlight ins Haus. Ein Flutlichtspiel gegen die "Zweite" des RK03 Berlin in der Berliner Buschallee.
Als klarer Aussenseiter betraten die Hennigsdorfer den Rasen in der Buschallee und wurden nach gutem Start bereits mit einem Straftritt in aussichtsreicher Position belohnt.
Leider verfehlte der Kick von Julius Laetsch die Stangen sodass sich die Hennigsdorfer noch nicht auf der Anzeigentafel eintragen konnten.

Kurz danach eine Schrecksekunde bei den Hennigsdorfern, als sich Carsten Brucke im Tackle das Knie verdrehte und bereits nach 10 Minuten ausgewechsaelt werden musste. Dies hatte diverse Umstellungen im Mannschaftsgefüge der Gäste zu Folge.
Nun dreht auch die Partie, und die gelben Stürmer spielten mit den Blues Katz und Maus. Immer wieder schafften es die Hausherren durch die Reihen der Hennigsdotrfer zu spazieren und konnten in der Folgezeit 5 Versuche bis zur Halbzeitpause legen, während die Hennigsdorfer sich die Zähne an der Verteidigung der Berliner ausbissen.

In Hälfte zwei schien alles genauso weiterzulaufen wie die erste Hälfte aufgehört hatte, die Gelben griffen an und legten Versuche und die Hennigsdorfer ließen es über sich ergehen, bis die Stählerne Hintermannschaft in der 50. Minute endlich einen Angriff erfolgreich abschließen konnte. Nico Stiregler überwand nach guter Vorarbeit durch Paul Zyparth und Julius Laetsch die Mallinie und zeichnete so die Hennigsdorfer auf die Anzeigetafel.
Die Erhöhung von äußerst links gelang leider nicht sodass die Hennigsdorfer nun etwas Morgenluft schnupperten und die Partie nun ausgeglichener gestalteten.

Und das sollte belohnt werden, denn nach gutem Durchbruch von Ronny Sager war es wieder Nico Striegler der den Ball im Malfeld ablegen konnte, leider hatte Striegler einen RK'ler im Gepäck, der es nach dem Ablegen des Balles schaffte ihm diesen aus der Hand zu reißen.
Der Schiedsrichter, der nach einiger Zeit auch zum Punkt des Geschehens kam gab den Versuch nicht, da er nur noch den RK'ler am Ball sah.

Nun wurde auch von den nachlassenden Leistungen des Referee die Partie unausgeglichen gestaltet, wodurch die Hennigsdorfer den Faden wieder in die Hände der Hausherren übergaben und bis zum Ende der Partie noch 2 weitere Versuch zum Endstand von 48:05 zuließen.

Die pinke Plüschkuh übernahm Chris Bunge, der engagiert im Sturm zu Werke ging und Beispielhaft voran ging und damit seine Mannschaft trotz Rückstandes nach vorn trieb.

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21.04.2013 / 14.00 Uhr - Stahl Hennigsdorf : Stahl Brandenburg - 20 : 07

Nach den Spielabsagen in den letzten Wochen musste die Mannschaft von Stahl Hennigsdorf im ersten Spiel der Frühjahrsserie gegen Stahl Brandenburg ran.
Nach dem knappen, aber verdienten 8:10 Sieg im Herbst waren die Erwartungen an die Stählernen vor heimischer Kulisse natürlich groß. Allerdings waren die Vorzeichen der Partie nicht unbedingt die Besten.
So fehlten mit Helge Leskien und Pascal Schick nicht nur 2 Stammspieler der Blues, man konnte auch erst eine Woche vor dem Spiel auf dem Rasenplatz trainieren.
Bei etwas windigem aber dennoch besten Rugbywetter wurden beide Mannschaften von vielen Zuschauern tatkräftig unterstützt. Zudem konnten die Hennigsdorfer nach der Winterpause erneut 3 junge, 16-jährige Spieler in die Mannschaft integrieren: Marcel Grabow, Robert Kühn und Joshua Walker bestritten gegen die Brandenburger ihr erstes Spiel für die Männer und verjüngten dadurch das Team der Stählernen weiter.

Dass die Vorbereitungszeit viel zu kurz ausfiel zeigte sich in den Anfangsminuten des Spiels. Mit zu vielen Handlings- und Abstimmungsfehlern, sowie großer Unsicherheit machten sich die Hennigsdorfer das Spiel selber schwerer als nötig und brauchten lange um wirklich in die Gänge zu kommen.
So zeigte sich auch der erste Patzer bereits in der 6. Minute und ermöglichte es dem Brandenburger erste Reihe Stürmer Mirko Jeserich, der in diesem Spiel wieder einmal hauptsächlich negativ auffiel, sich vom eigenen Sturm ins Malfeld schieben zu lassen. Mit der erfolgreichen Erhöhung stand es nun 0:7 für die Brandenburger.

Den Blues gelang im Angriff wenig, dennoch schafften es die Hausherren, das eigene Malfeld sauber zu halten.
Das Spiel fand nun hauptsächlich zwischen den beiden 22m Linien statt und wurde von beiden Mannschaften durch viele Kicks geprägt.

Erst in der 25. Minute gelang den Ruggern aus Hennigsdorf der Vergeltungsschlag, als Fred Trzensimiech eine Lücke in der Verteidigung der Brandenburger nutzte und den ersten Versuch für die Gastgeber legte. Die Erhöhung von äußerst rechts gelang leider nicht, wodurch sich die Blues mit 5:7 auf Tuchfühlung begaben.

Einen Rückschlag erlitten die Hennigsdorfer jedoch, als mit dem Halbzeitpfiff der junge Gedrängehalb Florian Trapp die gelbe Karte sah und deshalb in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte fehlen würde, da er auzf der Sünderbank platz nehmen durfte.
Die Halbzeitansprache von Trainer Thomas Bartsch fiel entsprechend der Mannschaftsleistung sehr hart aus und stellte vor allem die Fehler der Mannschaft und das unsichere Auftreten in den Mittelpunkt.
Eine Verbesserung war nun Pflicht, wenn man den Sieg und damit wichtige Punkte in Hennigsdorf behalten wollte.

Die Fporderungen vom Trainer wurden nach wiederanpfiff in Unterzahl sofort umgesetzt. Hennigsdorf konnte nun die Gäste in den Gassen dominieren und im Gedränge mithalten, obwohl der kompakte Brandenburger Sturm den Blues in den letzten Spielen einige Probleme bereitete. Allerdings schafften die jungen Spieler es noch nicht sich für die verbesserte Leistung selber zu belohnen und spielten nach der 60. Minute aufgrund einer erneuten gelben Karte gegen Marcel Wichniowski erneut mit einem Mann weniger.

Die Mannschaftsleistung hatte sich zwar verbessert, aber es fehlte immer noch die entscheidende Idee um die Leistungen auch mit der Führung zubelohnen.
Nach mehreren Straftritten an der 5m Linie von Brandenburg, die die Stählernen nicht zum Durchbruch nutzen konnten, entschied sich der 18-jährige Innendreiviertel Julius Laetsch einen dieser Straftritte aufs Goal zu setzen.
Da er diesen traf, gingen die Gastgeber zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung und auch der Knoten, der dem Mannschaftserfolg bis dahin im Weg stand schien nun geplatzt zu sein.

Nur 5 Minuten später, in der 79. Minute schaffte es Julius Laetsch, nach guter Vorarbeit des Sturms und einer folgenden Passstafette, endlich die Verteidigungslinie der Brandenburger Hintermannschaft zu durchbrechen. Mit einem entscheidenden Pass setzte er Debütant Joshua Walker in Szene, der sich mit seinem ersten Versuch für die Männer bedankte, nachdem er die verbliebenen zwei Verteidiger Brandenburger geschickt ausgesteppt hatte.
Sebastian Dalcke steuerte noch die fällige Erhöhung von halb rechts bei, wodurch die Blues nun mit 13:7 in front lagen.

Und diese waren nun endlich aus dem Winterschlaf erwacht und zeigten den Biss den der Trainer in der ersten Hälfte vermisste.
Im direkten Anschluss legte Nico Striegler nach einem Hintermannschaftsangriff ein nahezu perfektes Solo, mit sehenswerten Stepps und Täuschpässen aufs Feld und gelang so mit dem letzten ANgriff der Partie noch ins gegnerische Malfeld. Die Erhöhung misslang dennoch feierten die Hennigsdorfer das doch noch deutliche 20:7 und unterstrichen die Ambitionen dieser jungen Mannschaft

. "Es war das erwartet verkrampfte Spiel. trotzdem bestätigte die junge Mannschaft mi diesem Ergebnis ihre Leistungen in den letzten Spielen vor der Winterpause, als auch im Training. Zwar war es ein schwieriger Weg zum Sieg, aber die Mannschaft hat sich gefangen und das Spiel gedreht was für die Moral in der Truppe steht", so Trainer Bartsch nach dem Spiel, "leider haben sich gerade die erfahrenen Spieler von der Unsicherheit anstecken lassen und damit verpasst den jungen den Weg zu zeigen. Auf die Leistung der letzten 20 Minuten werden wir aufbauen."

Die pinke Plüschkuh für den Hennigsdorfer "Man of the Match" ging trotz der gelben Karte zur Halbzeit an Florian Trapp, der eine konstant gute Leistung am Gedränge zeigte und nach anfänglichem Zögern seinen Gegenüber im Griff hatte.

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25.11.2012 / 13:00 Uhr - USV Halle Rovers : Stahl Hennigsdorf - 00 : 67

Am 25.11.2012 hieß es für die Hennigsdorfer beim letzten Spiel dieses Herbstes erneut gegen den USV Halle Rovers. Aufgrund des Totensonntags in Deutschland waren in Halle sämtliche Sportstätten gesperrt, weshalb die letzte Auswärtsaufgabe nach Leipzig verlegt wurde.
Somit reisten 17 Spieler aus Hennigsdorf nach Leipzig, um nach der unglücklichen Heimniederlage gegen den Berliner RC vor wochenfrist die Saison mit einem Sieg erfolgreich abzurunden. Jedoch war den Blues bewusst, dass es diesmal nicht ganz so einfach werden würde wie beim 91:5 Sieg zuhause gegen die Hallenser und dementsprechend unvoreingenommen ging man in dieses Spiel.
Sowohl die Gastgeber aus Halle als auch die durch Krankheiten und Verletzungen geschwächte Stahlmannschaft gingen hochmotiviert in das Spiel und hatten nur ein Ziel vor Augen, den Sieg.
Priorität auf Hennigsdorfer Seite war es das Spiel möglichst auf die Hintermannschaft zu verlagern, da man mit einem verstärkten Sturmspiel der Gastgeber rechnete und sich dort die besseren Chancen erhoffte.

Den besseren Start erwischte so auch die Stählernen, die das taten was in der letzten Saison so ihnen so häufig widerfuhr, sie erzielten früh die ersten Punkte.
Bereits nach 2 Minuten auf dem Leipziger Rasen gelang es dem Hennigsdorfer Außendreiviertel Carsten Brucke nach einem erfolgreichen Hintermannschaftsangriff ins gegnerische Malfeld einzulaufen und den Punkteregen der Stählernen langsam zu eröffnen.
Leider litt danach das Spiel der Blues unter zu vielen Handlingfehlern und kleineren Unkonzentriertheiten, weshalb sich die Hennigsdorfer meist selbst im Weg standen das Spiel souveräner zu gestalten. Dennoch konnte Verbinder Paul Zyparth nach 9 Minuten den zweiten Versuch legen, den Florian Trapp erfolgreich erhöhte.

Von nun an standen sich die Havelstädter zunehmend selbst im Weg, was verhinderte, dass sie die eigene Feldüberlegenheit nicht dahingehend umsetzen konnten das Spiel wie geplant zu dominieren.
Durch Verteidigungsfehler der Rovers gelangen durch Ronny Sager (24. Minute) und Kapitän Sascha Kosanke (40. Minute) zwar noch weitere Punkte im Spiel, was eine beruhigende, aber auf Grund des Spielverlaufs nicht ganz zufriedenstellende 22:0 Führung aus Sicht der Gäste bedeutete.

In der Halbzeitansprache bezog sich die Kritik des Trainers vorrangig auf die vielen Handlingfehler in der Hintermannschaft, allerdings stellte dieser auch die Aufgabe das Spiel kreativer zu gestalten und die im Training einstudierten Varianten, vor allem in der Hintermannschaft konsequent zu spielen.
„Gesagt, getan“ dachten sich wohl die Blues und schon der erste Angriff wurde nahezu makellos durchgeführt und erneut konnte Ronny Sager ohne sichtbaren Kontakt mit den gegnerischen Verteidigern ins Malfeld einlaufen. Florian Trapp erhöhte erfolgreich.

Danach spielten die Havelstädter selbstbewusster und vor allem besser als in der ersten Hälfte, konnten aber noch nicht alle Missgeschicke und Unstimmigkeiten abstellen, wodurch das Spiel nie so sicher wirkte wie erhofft.
Zudem setzten den Blues immer mehr die vom nicht allzu souveränen Referee nicht gesehenen Tätlichkeiten des Gegners zu, was mehrere Strittige Szenen und Abstimmungsfehler zur Folge hatte.

Trotz allem spielte die stählerne Hintermannschaft weiter ihre Varianten und der Sturm eroberte erfolgreich Bälle in Gedränge und Gasse, darunter auch mehrere vom Gegner.
Diese wurden genutzt um durch Ronny Sager (46. und 63. Minute), Sebastian Dalcke (51. Minute), Carsten Brucke (73. Minute), Nico Striegler (77. Minute) und Fred Trenzensimich (80. Minute) weitere Versuche zu legen und gleichzeitig das eigene Malfeld sauber zu halten, obwohl die Hallenser den Druck zeitweise erhöhten.
Florian Trapp steuerte noch weitere vier Erhöhungen bei wodurch am Ende ein verdienter 67:0 Sieg gefeiert werden konnte.

Die Hennigsdorfer beenden damit die Herbstsaison mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4 Siegen und 4 Niederlagen und belegen zunächst einen guten 3. Tabellenplatz, der positiv auf die Zukunft schauen lässt.
Die Blues freuen sich nun auf die Winterpause, um die angehäuften Verletzungen genesen zu lassen und mit frischer Kraft im Frühling die schweren Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Die pinke Plüschkuh und damit „Man Of The Match“ der Havelstädter wurde Carsten Brucke für seine Leistung in der gesamten Saison. Als Gastspieler vom Berliner SV gekommen und sich bei Hennigsdorf durch Trainingsfleiß und Einsatz in allen Spielen einen festen Platz in der Mannschaft gesichert, hatte Carsten maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Herbstserie der Blues.

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18.11.2012 / 12:00 Uhr - Stahl Hennigsdorf : Berliner RC II - 5 : 6  

Die Sensation lag in der Luft, doch nach starkem Kampf und hoher Agressivität schaffte es die Hennigsdorfer Rugbymannschaft nicht die Berliner Gäste zu besiegen und unterlag denkbar knapp mit 5:6 dem BRC II.
Mit eisigen Temperaturen und zwischendurch etwas Sprühregen machten es die äußeren Bedingungen für ansehnliches Rugby nicht einfach.
So war es auch nicht weiter verwunderlich dass beide Mannschaften ihre Lorbeeren in der Defensivarbeit ernteten und dem Gegner nicht viel Raum für Atacken ließen.

Die ersten Punkte setzten die Berliner Gäste und konnten Mitte der ersten Halbzeit per Straftritt die Führung übernehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt, wie im gesamten Spiel, wogte das Spiel hin und her.
Die 150 Zuschauer sahen zwei Mannschaften auf Augenhöhe denen man anmerkte Nichts verschenken zu wollen.

Die Hausherren spielten weiter taktiktreu und erarbeiteten sich mehrere Chancen auf Punkte in Form von Straftritten, diese allerdings blieben ungenutzt.
Zu oft versuchten die Stählernen mit dem Kopf durch die Wand zu rennen und vergaben leichtfertig Möglichkeiten Punkte zu erzielen.

Nach der Halbzeitansprache von Trainer Bartsch kämpften sich die Blues an das Malfeld der Hauptstädter heran und belagerten dies über 10-12 Minuten ohne dass zunächst zählbares heraussprang.
Nach einer schnell gespielten Kontaktsituaiton wuchtete sich dann Marcel Wischniowski zum erlösenden Versuch für die Stählernen ins Malfeld der Gäste. Stahl lag nun mit 2 Punkten in Front, da der Erhöhungskick vom jungen Hennigsdorfer Gedrängehalb Florian Trapp von äußerst rechts nicht sein Ziel fand.

Hellwach agierte nun die Hennigsdorfer Mannschaft und schien sich etwas die Hoheit auf dem heimischen Rasen erspielt zu haben, denn in der Folgezeit kamen die Berliner nicht gefährlich an die Hennigsdorfer Endzone heran.
Doch nach einem Durchbruch der Berliner kamen die Hennigsdorfer etwas zu spät und wehrten den Angriff regelwidrig ab. Den fälligen Straftritt nutzten die Gäste zur 5:6 Führung.

Trotz intensiver Bemühungen und erneutem Anrennen der Stählernen hielt die Berliner Verteidigung bis zum Abpfiff stand, sodass am Ende zwar der Defensivbonuspunkt zu Buche Stand, der Sieg jedoch in die Hauptstadt ging.

"Das beste Spiel meiner Jungs in dieser Saison", war Trainer Thomas Bartsch trotz der Niederlage stolz auf seine Schützlinge,"nach den Spielen gegen Erfurt und vor allem in Brandenburg hätte wohl niemand damit gerechnet dass diese Mannschaft noch einmal eine Schippe drauf legen kann. Heute haben diese Spieler bewiesen das sie Willens sind und haben alle, einschließlich mir, überrascht."

Hennigsdorfs neuer Träger der pinken Plüschkuh und damit "Man oft the Match" ist diesmal Dennis Gensch, der zwar an einigen Ecken noch Luft nach oben hat, sich diese Auszeichnung auf Grund seiner guten Leistungen in den Partien dieser Saison verdient hat.

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04.11.2012 / 14:00 Uhr - Stahl Brandenburg : Stahl Hennigsdorf - 08 : 10  

Wurden die Hennigsdorfer beim letzten Gastspiel im Frühjahr diesen Jahres mit 58:03 noch regelrecht überrollt, setzten sie diesmal selbst die ersten Akzente im Spiel und tauchten bereits nach vier Minuten das erste Mal im Brandenburger 22-m Raum auf.
In der 15. Minute ging es dann sogar an die 5-Meter Linie der Gastgeber. Die Möglichkeit auf die ersten Punkte im Spiel wurden jedoch durch eigene technische Fehler zunichte gemacht und die Brandenburger konnten sich mit einem Straftritt befreien.
Gleiches Bild in Minute 25 auf der anderen Seite. Nach einem schönen Angriff der Brandenburger ist an der 5-Meter Linie der Blues Schluss und auch auf Seiten der Gastgeber wird durch den Übereifer die Chance zunichte gemacht. Die Blues befreiten sich mit einem Straftritt.

Die Brandenburger blieben jedoch nun am Drücker und tauchten in der 30.Minute wieder gefährlich vor dem Hennigsdorfer Malfeld auf, was zum größten Schreckmoment im Spiel führte.
Der Brandenburger Jens Heinke verletzte sich so schwer, dass die erste Halbzeit durch Referee Benkenstein unterbrochen werden musste um eine ordnungsgemäße medizinische Betreuung zu sichern.
Auf diesem Wege die besten Genesungswünsche von Hennigsdorfer Seite.

Nach einer knappen dreiviertel Stunde Pause wurde das Spiel wiedereröffnet und die fehlenden 10.Minuten der ersten Halbzeit wurden in der zweiten Spielhälfte nachgespielt.
Auch hier kamen die ersten Aktionen von den Hennigsdorfer Youngsters. Diesmal konnten auch Punkte bejubelt werden.
Julius Laetsch konnte nach einem schönen Durchbruch in der 34. Minute nur unfair gestoppt werden und verwandelte den anschließenden Straftritt aus 18 Metern selbst zum 3:0 für Hennigsdorf.

Die Blues hatten anschließend noch einige Möglichkeiten für Kicks zum Goal entschieden sich jedoch für Gassekicks um die Entscheidung per Versuch zu suchen, konnten daraus allerdings kein Kapital schlagen.

Ab der 50. Minute erhöhte Brandenburg den Druck, die gute aggressive Verteidigung der Blues konnten die Brandenburger Angriffe noch stoppen.
Große Aufregung in der 63. Minute als die Brandenburger an der Außenlinie im Hennigsdorfer Malfeld eintauchten. Der Fuß des Brandenburgers berührte jedoch die Fahnenstange worauf der Seitenrichter die Fahne hob. Die Entscheidung ob der Ball zuerst abgelegt wurde oder der Spieler erst im Seitenaus war fällt in diesem Fall der Referee. Dieser entschied auf Gasse für Hennigsdorf.

Brandenburg holte den verdienten Versuch aber sofort nach. Nachdem der Ball erobert wurde konnte die Unordnung in der Hennigsdorfer Verteidigung zur 5:3 Führung genutzt werden.
In der 68. Min. konnten die Brandenburger nach einem Straftritt das Ergebnis sogar auf 8:3 hochschrauben.

Doch die Oberhaveler gaben sich nicht auf und zwangen durch aggressive Verteidigung den Gegner immer wieder zu Handlingfehlern und setzten sich im Brandenburger 22-Meter Raum fest. Dafür belohnte sich die Mannschaft in der 5.Min der Nachspielzeit. Mit einem Versuch durch Carsten Brucke resultierend aus einem schönen Hintermannschaftsangriff. Zwischenstand 8:8 und die Erhöhung stand noch aus.
Eisiges Schweigen im Hennigsdorfer Block und ein unsportliches Ausbuhen der Brandenburger waren die Begleiter für den jungen Julius Laetsch beim Erhöhungsversuch. Der jedoch ließ sich an diesem Tag nicht beirren und holte die zwei Punkte und damit den Sieg für die Stählernen.

Ein Sieg auf Grundlage der größeren Aggressivität der Hennigsdorfer an diesem Tag war das Resümee des Trainerdous Bartsch - Schröder nach diesem Spiel, aber auch die Tatsache, dass mit etwas mehr taktischem Gefühl das Spiel schon früher hätte entschieden werden können.

Die pinke Plüschkuh ging an den jungen Hennigsdorfer Flanker Keno Fielitz, der sich in der Partie aggressiv und aufopferungsvoll für die Mannschaft einsetzte und mit hohem Laufpensum einen maßgeblichen Anteil an der guten Verteidigung der Stählernen hatte.

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14.10.2012 / 13:00 Uhr - SSV Erfurt Oaks : Stahl Hennigsdorf - 12 : 34

Mit einer der jüngsten Mannschaften die Hennigsdorf in den letzten 10 Jahren in ein Ligaspiel schickte, überzeugten die Stählernen mit einer starken Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte bei der nicht ganz einfachen Auswärtsaufgabe bei den Erfurter Eichen.
Ohne Leistungsträger wie Marcel Wischniowski oder Fred Trzensimiech experimentierte Trainer Bartsch mit den 17 Spielern die an diesem Wochenende zur Verfügung standen.
Er stellte die mit einem Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren jüngste Hintermannschaft in die Startformation, die Hennigsdorf zu bieten hat.

Im Spiel waren die Stählernen zunächst darauf bedacht Sicherheit zu gewinnen und die 300km lange Anreise nach Thüringen aus den Knochen zu bekommen.
Die Basics standen zwar, dennoch sahen sich die Havelstädter einer schweren Sturmübermacht gegenüber und benötigten zu viele Anläufe um gefährlich vor das Mal der Hausherren zu gelangen. Zwei nicht verwandelte Straftritte in den ersten 20 Minuten waren die zwingendsten Aktionen der Blues. Mehrere Durchbrüche der jungen agilen Hintermannschaft wurden auf Grund fehlender Erfahrung nicht zu Versuchen genutzt.

Erst in der 30.Minute konnte Maurice Sankeralli einen Hintermannschaftsangriff an der linken Ecke zum Versuch abschließen. Vorausgegangen waren mehrere schöne Angriffsphasen der Stählernen die letztendlich erfolgreich im Malfeld abgeschlossen wurden. Die Erhöhung gelang leider nicht.

Wenig geschockt vom Rückstand marschierte nun der Erfurter Sturm richtung Malfeld der Gäste, immerwiederkehrende Angriffswellen des schweren Sturms ließen die Hennigsdorfer Verteidigung bröckeln, sodass diese sich nur mit illegalen Mitteln zu helfen wußten.
Eine aus einem Straftritt resultierende Gasse, schob das thüringische Paket in der 37.Minute zum Versuch über die Mallinie. Mit der erfolgreichen Erhöhung übernahmen die Gastgeber mit 7:5 die Führung zur Halbzeit.

Eine deutliche Ansprache des Hennigsdorfer Trainers setzten die Stählernen in Hälfte zwei besser um. Schnelles Handeln an den Kontakten und breites Spiel über die in der Halbzeit etwas umgestellte Hintermannschaft war nun angesagt.
Zwar hatten die Erfurter Stürmer zu Beginn der zweiten Hälfte noch knapp die Nase vorn, konnten den Versuch von Martin Giese in der 55.Minute mit einem eigenen Versuch noch egalisieren, ab dann jedoch spielte nur noch eine Mannschaft, die Blues.

Der in die Hintermannschaft gerückte Nico Striegler konnte immer wieder Lücken in die Erfurter Verteidigung reißen und bereits in der 60.Minute per Versuch den Hennigsdorfer Siegeszug einläuten. Julius Laetsch besorgte die Erhöhung zur 17:12 Führung.

Nun drehte die Hennigsdorfer Hintermannschaft richtig auf, viele Durchbrüche gelangen nun besser und konnten von den Stählernen verwertet werden. Julius Laetsch (66.Min) und Ronny Sager (71. und 79.Min) besorgten weitere Versuche für die Hennigsdorfer. Julius Laetsch steuerte noch eine Erhöhung zum 12:34 Endstand bei.

"Ein toller Sieg bei dem die Junge Mannschaft Moral bewiesen hat. Sie hat nicht aufgegeben, an Ihre Chance geglaubt und hart dafür gearbeitet",so Hennigsdorfs Rugby-Präsident Olaf Laetsch nach dem Spiel begeistert,"Vor allem der Einsatz der Stürmer, die heute einen harten Brocken zu stemmen hatten war begeisternd, in der zweiten Hälfte haben wir den Gegner dominiert."

Die pinke Plüschkuh für den Hennigsdorfer "Man of the Match" ging an den ältesten Hennigsdorfer, Helge Leskien, der bedingungslos den Vorwärtsgang einschaltete und über das gesamte Spiel vorbildliche Leistung im Angriff wie auch in der Verteidigung brachte.

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30.09.2012 / 14:00 Uhr - Stahl Hennigsdorf : RK03 Berlin II - 00 : 69

Ein wenig erfreulicher Rugbytag für die Hennigsorfer Rugger. Den Gästen aus der Hauptstadt konnte man in der Defensive zu wenig entgegensetzen und unterlag am Ende deutlich mit 00:69 der Bundesligareserve des RK03 Berlin.
Nach dem erfreulichen Ergebnis der Vorwoche verpassten es die Platzherren eine ähnlich starke Leistung einem deutlich stärkeren Gegener entgegenzusetzen.
Zu Kompakt waren die Angriffswellen der gut organisierten Berliner, zu schwach die Organisation der Verteidigung der Hausherren.
Zwar gelang es in den meisten Fällen die erste Angriffswelle der Ostberliner aufzuhalten, doch schon die Zweite nutzte die entstandenen Lücken in der Verteidigung der Blues. So war es nicht verwunderlich, dass die schnelle Dreiviertelreiehe der Spreestädter eine beruhigende 00:36 Führung zur Halbzeit herausspielte.

Die Hennigsdorfer Mannschaft, die trotz einiger urlaubsbedingter Absagen und anhaltender Verletzungssorgen, mit 19 Spielern aufwarten konnte, hatten in dieser Partei vorwiegend Verteidigungsarbeit zu leisten. Die RK'ler zeigten in ihrem flüssigen, schnellen Spiel immer wieder große Lücken und Nachlässigkeiten in der Verteidigung der Blues auf, die gnadenlos zu Versuchen genutzt wurden.

In Hälfte zwei konnten die Hennigsdorfer die Angriffsbemühungen etwas mehr unterdrücken und auch einige eigene Angriffe ausspielen, diese endeten jedoch meist schon in der zweiten Angriffsinstanz auf Grund von kleineren Handlingfehlern oder in den Händen des Gegners. Auch in der zweiten Halbzeit machten die Stählernen noch genügend Fehler um den 00:69 Auswärtserfolg der Hohenschönhauser nicht zu gefährden.
Eigene Punkte blieben den Hennigsdorfern in diesem Spiel zwar verwehrt, dennoch kann man sagen das die Hennigsdorfer Mannschaft bis zur letzten Minute alles versucht hat um das gegnerische Malfeld zu erobern.

"Man of the Match" wurde der junge Gedrängehalb Florian Trapp, der trotz Dauerdrucks seines erfahrenen Gegenspielers eine souveräne Leistung am Gedränge und den Kontaktstellen ablieferte und sich die pinke Plüschkuh damit redlich verdiente.

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23.09.2012 / 13:00 Uhr - Stahl Hennigsdorf : USV Halle Rovers - 91 : 05

Einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden Kantersieg fuhren die Hennigsdorfer Rugger am vergangenen Wochenende gegen eine stark ersatzgeschwächte Hallenser Mannschaft ein.
Ein besonderer Dank geht an den Hennigsdorfer Spieler Helge Leskien der sich in diesem Spiel bereit erklärte die Hallenser, auf Grund oben genannter Besetzungssorgen im Sturm, zu unterstützen und seinen Jungs das Leben damit ganz schön schwer machte.
Im Vorfeld des Spiels war nicht ganz klar was die Mannschaft von Trainer Thomas Bartsch erwarten würde. Die Hallenser spielten bisher in der Mitteldeutschen Siebener-Liga und wagten in dieser Saison den Schritt zum 15-er Rugby. Somit war für die Hennigsdorfer kaum berechenbar, wie stark der Gegner einzuschätzen wäre.

Beide Mannschaften begannen das Spiel etwas zerfahren und so kam es zu diversen Handlingfehlern auf beiden Seiten. Die Blues konnten jedoch im offenen Spiel mehr Bälle erobern und verdienten sich dementsprechend erste Möglichkeiten für Punkte.
Die erste Möglichkeit erspielten sich die Stählernen bereits nach vier Minuten, jedoch stoppte ein Vorball die Hennigsdorfer Bemühungen.

Doch nur eine Minute später eröffnete Nico Striegler den Hennigsdorfer Punktereigen mit seinem ersten Versuch. Julius Laetsch konnte die Erhöhung erfolgreich gestalten und die Stählernen fürten mit 7:0.
Doch auch zwei weitere Versuche durch Mike Rathke und Julius Laetsch (11.+ 14. Min) brachten noch nicht die gewünschte Sicherheit im Angriffsspiel der Hausherren, jedoch zeichnete sich die Mannschaft zunehmend durch eine aggressive Verteidigung aus. So wurde das Hallenser Verbinderpaar fast über das gesamte Spiel hinweg unter Druck gesetzt. Hallenser Offensivaktionen hatten somit eher seltenheitswert. Gerade in diesem Bereich wurde nach der letzten Niederlage im Training hart gearbeitet.

In der 25. Minute konnte Neuzugang Maurice Sankeralli zum erneuten Versuch für Hennigsdorf einlaufen und das Ergebnis auf 22:0 heraufschrauben.
Welche Auswirkungen der Dauerdruck dann hatte zeigte sich in Minute 31 dann nochmals ganz deutlich. Die Befreiungskicks der Hallenser wurden immer unplatzierter und landeten nicht mehr im Seitenaus. Einen dieser Bälle konnte Schlusspieler Marcel Wischniowski herausfangen und trieb den Ball seinerseits mit einem Hochkick wieder in den Hallenser 22m-Raum.
Da sich die Hallenser nicht einigen konnten wer den Ball fangen soll, fing Wischniowski den Ball selbst und lief zum 27:0 ins Malfeld der Gäste ein.
In der fünften Minute der Nachspielzeit konnte sich erneut Nico Striegler ins Hallenser Malfeld durchtanken. Da beide Erhöhungen durch den jungen Innendreiviertel Julius Laetsch erfolgreich waren ging es mit einer beruhigenden 36:0 Führung in die Pause.

Mit dieser Führung im Rücken gab es zur Halbzeit die Anweisung mehr Varianten über die Hintermannschaft zu spielen.
Gesagt getan dachte man sich in der 41.Minute bei den Blues und servierte den Hallensern nach einem Abspielfehler den Ehrenversuch.
Das war auch der einzige grobe Fehler an diesem Tag mit einer soliden Mannschaftsleistung. Nachdem Fred Trzensimiech in der 47. Minute vom Gedränge aufbrach und zum 41:5 einlief brachen bei Halle die Dämme.

Die Hennigsdorfer spielten jetzt ihre Varianten und setzten Halle weiter unter Druck und es kam die viertel Stunde des Julius Laetsch.
Nach mehreren schönen Angriffen mit der Hintermannschaft konnte er in der 55. Minute nur durch ein illegales, hohes Tackle vom Versuch abgehalten werden (Strafversuch für Hennigsdorf), fand dafür aber in der 60. und 67. Minute den weg ins Malfeld. Die Blues spielten auch danach noch Munter weiter und kamen durch Paul Zyparth (70. und 80+4 Min.), Nico Striegler (74. Min.), Ronny Sager (78.Min) und Florian Trapp (80.Min) zu weiteren Versuchen und besiegelten damit das Endergebnis von 91:5.

Ein an diesem Tag absolut verdienter Sieg auf Grund des geschlossenen Auftretens der Blues und der Umsetzung der Trainingeinheiten. Aber in der Höhe vor allem auch der Hallenser Unerfahrenheit im 15-er Rugby geschuldet. Diese nahmen allerdings Positives mit aus der Partie und versprachen es den Hennigsdorfern beim Rückspiel in Halle nich so leicht zu machen.

Die Pinke Plüschkuh für den Hennigsdorfer “Man of the Match“ ging an Julius Laetsch, der nicht nur Topscorer der Partie war, sondern vor allem durch sein befreites Aufspielen in Angriff wie auch in der Verteidigung den Hennigsdorfer Trainerstab überzeugte.

Fotos: Claudia Völkner

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08.09.2012 / 15:00 Uhr - RU Hohen Neuendorf : Stahl Hennigsdorf - 58 : 00  

Nach einem sehr guten Saisoneinstand bei der zweiten Vertretung des Berliner Rugbyclubs, stand nach dem zweiten Spiel der Hennigsdorfer Rugby-Cracks gegen die RU Hohen Neuendorf die blanke Ernüchterung auf dem Plan.
Die RU zeigte von Anfang das man nicht in diese Regionalliga gehört und machte von Beginn an Druck auf die Hennigsdorfer Verteidigung. Diesen Druck hielt die Mannschaft über 80 Minuten aufrecht.
Die Hohen Neuendorfer tauchten bereits nach acht Minuten zum ersten mal im Hennigsdorfer Malfeld auf und schon war es um die Hennigsdorfer Rugger auch geschehen. Jeglicher Funken von Kampfgeist und Esprit schien im Hennigsdorfer Rugbyclub vergessen worden zu sein. Das eigene Gedränge konnte nur selten behauptet werden und auch die Gassen sahen nicht viel besser aus. Daraus resultierend hatte die Hintermannschaft so gut wie keine Offensivbälle zur Verfügung.
So war die Mannschaft gegen den Favoriten mit Defensivaufgaben beschäftigt und ließ hier eine entsprechende Ordnung und Konsequenz in den Tacklesituationen vermissen, woraus sich das hohe Endergebnis von 58:00 herleiten lässt.

Nicht unerwähnt sei die einzige Chance im Spiel für die Blues. Diese ergab sich erst in der 70. Minute durch einen Strafkick welcher, passend zum Verlauf des gesamten Spielgeschehens, nicht verwandelt werden konnte.

Eine Anmerkung des Autors zum "Gerangel um den Schiedsrichter durch die BRURS zu diesem höchst “spannenden“ Derby sei noch erlaubt.
Beide Vereine stellen Ihrerseits entsprechend Schiedsrichter für die Ligaspiele, so kann meines Erachtens auch erwartet werden das die BRURS dementsprechend den Vereinen entgegen kommt und zu einem solchen Derby einen Schiedsrtichter entsendet.

Wenn dies nicht gelingt, meine Empfehlung an die Vereine: bittet eure Referees am Derbytag für die Vereine (evtl. auch als Seitenrichter) da zu sein und schon ist ein komplettes Schiedsrichterkollektiv vor Ort.

Die pinke Plüschkuh für den Hennigsdorfer "Spieler der Partie" ging an Fred Trzensimiech.

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26.08.2012 / 13:00 Uhr - Berliner RC II : Stahl Hennigsdorf - 10 : 05  

Die junge Hennigsdorfer Mannschaft überraschte selbst ihren Trainer Thomas Bartsch mit ihrem ersten Auftritt der Saison.
Dieser attestierte der Mannschaft die wohl beste Vorstellung im Jahr 2012, gerade in den Bereichen Einatzwillen, Laufbereitschaft und Umsetzung von taktischen Marschrouten. Und das gegen eine Mannschaft die sich aus vereinsinternen Gründen aus der zweiten Rugby-Bundesliga zurückgezogen hatte um jetzt in der Regionalliga zu spielen.
Beide begannen das Spiel recht ambitioniert über ihre Hintermannschaften, neutralisierten sich jedoch bereits im Mittelfeld.
Dann nutzte die Bundesligareserve des BRC seine Erfahrung aus und setzte vermehrt seine erfahrenen Stürmer ein, da sich im Defensivverhalten der Hennigsdorfer doch einige Fehler offenbarten.

Die Neuorganisation der Abwehr nach Kontaktsituationen dauerte einige Male zu lange. Diese taktische Umstellung des BRC wurde auch belohnt. Bis zur Halbzeitpause konnten sich die Berliner zweimal in das Hennigsdorfer Malfeld durchtanken (10. und 25. Min.) und sicherten somit eine nicht unverdiente 10 : 00 Pausenführung, da die Hennigsdorfer Angriffsbemühungen nicht zwingend genug waren.

Das änderte sich nach der Halbzeitansprache des Trainers.
Mit Hochkicks hinter die Berliner Verteidigung wurden immer wieder Lücken gerissen und die Berliner verloren ihre Sicherheit in der Abwehr.

Nach einem dieser Kicks von Julius Laetsch konnten die Berliner den Ball nicht kontrollieren und die aufrückenden Hennigsdorfer in Person von Innendreiviertel Carsten Brucke konnte sich Diesen schnappen und auf 5:10 verkürzen.
Die Blues übernahmen nun auch das Zepter im Spiel und boten mit beiden Mannschaftsteilen sehenswerte Angriffe und brachten die Berliner Abwehr immer wieder ins schwimmen.

Aber der BRC rettete das Spiel über die Zeit und profitierte heute noch einmal von der mangelnden Cleverness und Kaltschnäuzigkeit der jungen Wilden in Blau.
Mit etwas mehr Routine wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen ist das Resümee nach diesem ersten Saisonspiel.

Mann des Tages im Hennigsdorfer Team war diesmal Keno Fielitz der mit viel Laufpansum und ständiger Präsenz vor allem in der Verteidigung auf sich Aufmerksam machte und damit die "pinke Plüschkuh" übernahm.

Bilder: Claudia Völkner

 
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