2014/2015 - SV Stahl Hennigsdorf Rugby

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2014/2015

Mannschaften > 1. Männer

Datum/Uhrzeit

Begegnung

Ergebnis

Sonntag, 07.09.2014 / 14:00 Uhr

Stahl Hennigsdorf - RK 03 Berlin II

5 : 37

Samstag, 13.09.2014 / 15:00 Uhr

USV Potsdam - Stahl Hennigsdorf   

61 : 26

Samstag, 11.10.2014 / 14:00 Uhr

Stahl Hennigsdorf - RL Berlin Bruisers

74 : 3

Samstag, 18.10.2014 / 14:00 Uhr

Stahl Brandenburg - Stahl Hennigsdorf

10 : 30

Sonntag, 02.11.2014 / 14:00 Uhr

Stahl Hennigsdorf - Berliner RC III

12 : 39

Sonntag, 09.11.2014 / 14:00 Uhr

 Stahl Hennigsdorf - RC Leipzig II

41 : 5

Samstag, 22.11.2014 / 14:00 Uhr

Stahl Hennigsdorf - USV Potsdam

16 : 23

Sonntag, 22.03.2015 / 14:00 Uhr

RK 03 Berlin II - Stahl Hennigsdorf

21 : 12

Sonntag, 12.04.2015 / 14:00 Uhr

Stahl Hennigsdorf - Stahl Brandenburg

61 : 13

Sonntag, 19.04.2015 / 14:00 Uhr

Berliner RC III - Stahl Hennigsdorf

31 : 27

Sonntag, 10.05.2015 / 14:00 Uhr

RL Berlin Bruiser - Stahl Hennigsdorf

0 : 50

Sonntag, 16.05.2015 / 14:00 Uhr

RC Leipzig II - Stahl Hennigsdorf

7 : 26

Sonntag, 31.05.2015 / 14:00 Uhr

Stahl Hennigsdorf - SG BSC II/VRC II

54 : 5


Spielplan, Stand: 11.02.2015

21.06.2015 - Stahl Hennigsdorf vs. USV Jena  -  18:8

Stahl Hennigsdorf mit Überraschungssieg im Halbfinale


Am Sonntag, den 21.06.2015 empfing der SV Stahl Hennigsdorf den Zweitligisten USV Jena zum Halbfinale der Pokalrunde Nordost. Nach dem deutlichen Sieg gegen die USV Halle Rovers sind gerade die jungen Spieler im Kader der Männermannschaft heiß auf das Finale geworden. Dass dies gegen Jena nicht unbedingt leicht werden würde, was dabei schon vor dem Anpfiff klar. Dies zeigte sich auch im Spielverlauf. Die Gäste waren die überlegende Mannschaft und machten von Anfang an Druck aufs Hennigsdorfer Malfeld. Dennoch waren es die Blues, die mit einem Strafftritt aus 50m Entfernung von Timo Schmidt mit 3:0 in Führung gingen. Nur wenige Minuten später beantworteten das die Gäste ihrerseits mit einem Strafftritt zum 3:3. Den ersten größeren Schock gab es dann in der 20. Minute, als Jena nach einem Kick überraschend den ersten Versuch zum 3:8 legen konnte. Der Rest der ersten Halbzeit zeigte Angriffsphasen auf beiden Seiten, jedoch keine Punkte.

Die zweite Hälfte zeigte deutlich, wer der Favorit im Halbfinale war. Die Gäste aus Jena verlagerten fast ununterbrochen das Spiel in den 22m Raum der Blues und erhöhten deutlich den Druck aufs Malfeld. Jedoch fehlte hier durchgehend die nötige Entschlossenheit, der Wille oder der letzte Pass um sich das Finale zu sichern. Das einzige Mal, dass die Hennigsdorfer ernsthaft vom Malfeld der Gäste auftauchten, machten sie auch gleich durch Joshua Walker die wichtigen Punkte zum 8:8 Zwischenstand. Beide Mannschaften verbuchten bis zum Schlusspfiff keine Punkte mehr, wobei Jena deutlich mehr Spielanteile hatte.

Trotzdem ging es dank des Unentschieden in die Verlängerung über 2 x 10 Minuten. Hier erwachten auf einmal die Gastgeber wieder. Ein Strafftritt von Timo Schmidt in der 82. Minute brachte zwar die Führung, aber noch nicht die Sicherheit. Nach langem Kampf im Mittelfeld schaffte jedoch Julius Laetsch an der Mittellinie den Durchbruch und legte den wichtigen Versuch, welchen Joshua Walker zum 18:8 erhöhte. Die letzten 10 Minuten zeigten noch einmal Chancen auf beiden Seite, aber auch einen deutlichen Kräfteverschleiß bei beiden Mannschaften. Somit gab es keine weiteren Punkte.

Sicherlich ein überraschender und glücklicher Sieg, aber dank der geschlossenen Mannschaftsleistung dennoch verdient. Jetzt geht es für unsere Männer am Samstag, den 27.06.2015 zum Finalspiel nach Brandenburg. Gegner wird die dritte Mannschaft des Berliner RC sein, die im zweiten Halbfinale den USV Potsdam schlagen konnten. Anpfiff ist um 14 Uhr. Für die Spieler und Fans des Finalisten wird es wahrscheinlich einen Bus geben.

Bilder vom Spiel: http://www.rugbyunion.de/index.php/de/news/fotos-videos-3/2015-06-21-stahl-hennigsdorf-usv-jena

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14.06.2015 - SV Stahl Hennigsdorf vs. USV Halle  -  49:20

Stahl bezwingt Zweitligisten


Die Männermannschaft vom SV Stahl Hennigsdorf ist dem großen Traum vom Pokalfinale in Freiberg wieder ein Stück näher gekommen. Am Sonntag, den 14.06.2015 ging es gegen den Zweitligisten vom USV Halle im Viertelfinale ums Weiterkommen.

Dabei zeigte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften schienen fest entschlossen die Saison noch nicht an diesem Sonntag zu beenden. Die Angriffe beider Teams endeten meist im Mittelfeld und es zeigte sich schnell, dass die beiden Teams sich auf Augenhöhe begegneten. Die ersten Punkte konnten dann die Gäste einbuchen, als sie in der 4. Minute zwar einen Strafftritt vergaben, aber in der 14. Minute mit 3:0 in Führung gingen. Nur zwei Minuten später egalisierte Stahl das jedoch mit einem Strafftritt von Joshua Walker zum 3:3. Danach kamen vom Gastgeber die druckvolleren Aktionen jedoch anfangs ohne Punkte. Erst in der 25. Minute erkämpfte sich der Sturm den Ball in mehreren Phasen und die Hintermannschaft brauchte nur noch 3 Pässe spielen um mit Maurice Sankeralli den ersten Versuch des Tages zu legen. Halle antwortete kurz darauf noch einmal mit einem Strafftritt bevor Stahl durch einen Versuch von Carlo Schomacker den Pausenstand von 17:6 festlegte (beide Erhöhungen Joshua Walker).

Die Blues machten in der zweiten Halbzeit auch gleich mit Punkten weiter. Erst verwandelte Joshua Walker einen weiteren Strafftritt, dann fing Julius Laetsch einen unkontrollierten Ball aus einem offenen Gedränge raus, kämpfte sich durch vier Hallenser durch und legte nach einem 60m Sprint den Versuch zum 25:6. Dieser brachte dann auch einen Bruch ins Spiel. Die Gastgeber legten in der 55. Minute noch einen Versuch nach einem Gedränge durch Fred Trzensimiesch. Carlo Schomacker fing in dann noch einen Ball im 22m Raum der Gäste raus und mit den Erhöhungen von Joshua Walker stand es nun 39:6. Halle erhöhte noch einmal den Druck, aber Stahl legte nach einem Konterangriff den nächsten Versuch von Maurice Sankeralli zum 46:6. Diesmal schlief des Gastgeber und rechnete nicht mit einem schnellen Antritt der Gäste welcher dann zum ersten Versuch der Rovers führte. Noch ein Straftritt von Joshua Walker und ein starker Sturmangriff der Gäste führte zum 49:20 für Stahl.

Ein durchaus verdienter Sieg, der bestätigt, dass das Niveau zwischen zweiter Bundesliga und Regionalliga nicht allzu groß ist. Hennigsdorf trifft nun im Halbfinale auf den nächsten Zweitligisten aus Jena. Eine schwierige Aufgabe, aber da Pokalfinale in Freiberg könnte am nächsten Wochenende tatsächlich Realität werden.

Bilder vom Spiel: http://www.rugbyunion.de/index.php/de/news/fotos-videos-3/2015-06-14-stahl-hennigsdorf-halle-rovers

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31. Mai 2015  -  Stahl Hennigsdorf vs. SG BSC II/VRC II  -  54 : 5

Das letzte Ligapunktspiel der Saison konnten die Hennigsdorfer deutlich mit 54 : 5 für sich entscheiden. Nach diesem deutlichen Sieg sah es von Beginn an aber nicht aus. Hennigsdorf begann das Spiel druckvoll und ging nicht unverdient in der 11. Minute mit 7 : 0 in Führung. Das war dann aber auch der Weckruf für die junge Garde der Spielgemeinschaft. Die SG machte jetzt ordentlich Druck und stellte die Hennigsdorfer Verteidigung vor einige Probleme, welche aber letztlich doch gelöst wurden. In der 21. Minute konnten die Gastgeber etwas überraschend das Ergebnis auf 14 : 0 erhöhen. Nach einem Überkick der Blues bekam die SG keine Kontrolle über den Ball und J.Laetsch konnte den Ball abstauben.
Nach knapp 30 Minuten forderte das hohe Spieltempo bereits seinen ersten Tribut. Schiedsrichter Martineau bekam hier deutlich seine Fitnessgrenzen aufgezeigt und brachte durch die damit einhergehenden Fehlentscheidungen auf beiden Seiten viel Unruhe auf dem Platz.
Zum Ende der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen und beide Mannschaften konnten noch jeweils einen Versuch zum 21 : 5 Halbzeitergebnis erzielen.

Auch die zweite Halbzeit begann mit einem offenem Schlagabtausch beider Teams, aber Hennigsdorf war konsequent bei  der Nutzung eigener Chancen und konnte in der 50. Minute auf 26 : 5 erhöhen. Mit zunehmender Spielzeit zeigte sich dann aber auch die körperliche Überlegenheit der Hennigsdorfer Mannschaft gegen die zum Großteil sehr junge Mannschaft der SG. So konnte mit einem Doppelschlag in der 65. und 67. Minute der Sieg endgültig unter Dach und Fach gebracht werden (40 : 5).
Im Anschluß waren die Gastgeber das dominierende Team und konnten kurz vor Ende Spiels mit zwei weiteren Versuchen das Ergebnis noch auf 54 : 5 hochschrauben.

Ein letzlich verdienter Sieg der Hausherren, der auf Grund der guten kämpferischen Einstellung und Leistung der jungen Spieler der SG vielleicht etwas zu hoch ausfiel.



Link zum Fotoalbum vom Spiel
http://www.rugbyunion.de/index.php/de/news/fotos-videos-3/2015-05-31-stahl-hennigsdorf-ru-bsc-vrcii

Ein Dank an Andreas Vogel für die Bilder!


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16. Mai 2015  -  RC Leipzig vs. Stahl Hennigsdorf -  7 : 26

Stahl beendet Rückrunde mit Auswärtssieg

Am 16.05.2015 reiste eine Mannschaft aus Hennigsdorf, die durch Verletzungen stark geschwächt war nach Leipzig zum letzten Pflichtspiel der Rückrunde. Dort ging es gegen die Bundesligareserve des RC Leipzig und Ziel war ganz klar mit einen Auswärtssieg wieder nach Hause zu fahren. Dass dies alles andere als einfach werden würde, zeigte sich in den Anfangsminuten des Spiels. Beide Mannschaften legten stark los, zeigten gute Angriffe, aber auch sichere Verteidigungslinien. Auf beiden Seiten gab es Chance, jedoch war es häufig die letzte entscheidende Idee, die auf beiden Seiten fehlte. Hennigsdorf fand diese als erstes und konnte durch eine gut gespielte Variante in der Hintermannschaft den ersten Versuch legen (0:7). Das Spiel war anschließend durch sehr viele Handlingfehler geprägt, auf beiden Seiten fiel der Ball häufig nach vorne. Dennoch war es erneut die Hintermannschaft der Havelstädter, die ihre Varianten deutlich besser beherrschten, als in den Partien davor einen Durchbruch zu schaffen und so auch gleich den nächsten Versuch zu legen. (0:14) Jedoch zeigte auch Leipzig ein starkes Spiel und konnte kurz darauf den Anschluss schaffen (7:14). Mit dem Pausenpfiff gelang Stahl jedoch noch einmal ein Angriff über mehrere Phasen, in der man endlich einmal das zeigte, was der Trainer sehen wollte. Dieser Angriff konnte ebenfalls in einem Versuch gekrönt werden, sodass es mit 7:19 in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit war auf Hennigsdorfer Seite durch zu viele eigensinnige Aktionen geprägt, weshalb es nun deutlich schwerer war, das Spiel entscheidend zu dominieren. Beide Mannschaften kamen zu mehreren Chancen, aber nutzten diese nicht entschlossen genug. Lediglich ein Versuch fiel noch für die Blues, sodass es am Ende 7:26 stand. Ein sicherer Sieg, Bonuspunkt mit nach Hause genommen und dennoch ist der größte Kritikpunkt die zweite Hälfte des Spiels, in der die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen wenig bis gar nicht mehr funktionierte, was zu Diskussionen in den eigenen Reihen führte. Darüber sollte man im Training einmal mehr arbeiten. Stahl Hennigsdorf beendet nun als vierter in der Regionalliga Nordost die Saison, aber die Rugbyspiele sind noch längst nicht vorbei.

Am 31.05.2015 geht es zu Hause im (Pflicht-) Freundschaftsspiel gegen die SG VRC II/ BSC II. Danach folgt eine Pokalrunde im KO System, bei der Hennigsdorf am 13./14.06.2015 gegen einen noch unbekannten Gegner ran muss.

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10. Mai 2015  -  Stahl Hennigsdorf vs. Berlin Bruiser  -  50 : 0

Stahl erfüllt Pflichtaufgabe


Am 10.05.2015 empfing die Männermannschaft vom SV Stahl Hennigsdorf die Bruisers aus Berlin. Nach dem letzten Spiel gegen diese Mannschaft und die anderen Ergebnisse aus der Liga ging man fest von einem weiteren Sieg aus. Wieder einmal zeigte sich jedoch, dass man keinen Gegner unterschätzen sollte. In den ersten zehn Minuten zeigten beide Mannschaften ein sehr ausgeglichenes Spiel, Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch anfangs keine Punkte auf beiden Seiten. Nachdem die Gastgeber plötzlich vorm eigenen Malfeld verteidigen mussten, wachte man in den Reihen der Hennigsdorfer langsam auf. In der 15 Minuten erfolgte dann ein regelrechter Befreiungsschlag. Keno Fielitz legte den Ball im Malfeld der Berliner ab und Timo Schmidt erhöhte zum 7:0. Mit dieser Führung im Rücken spielte Stahl deutlich dominanter und bestimmte zunehmend das Spielgeschehen. Da die Bruisers jedoch im Vergleich zum Hinspiel eine stark verbesserte Leistung zeigten, blieb ein hoher Sieg anfangs unsicher. Dennoch schaffte es Hennigsdorf die Führung bis zum Pausenpfiff durch zwei weitere Versuche und eine Erhöhung auf 19:0 auszubauen.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild kaum. Stahl spielte dominant, aber zu großen Teilen auch unsicher. So gelang es zwar schrittweise die Führung durch zwei weitere Versuche (44. und 47. Minute) auszubauen, aber man ließ den Berlinern auch durch zu viele eigene Fehler immer wieder Chancen zu Punkten zu kommen. Den Gästen fehlte jedoch hier die letzte Konsequenz, weshalb das Malfeld der Blues an diesem Tag sauber blieb. In der Schlussphase konnte Hennigsdorf mehr Druck ausüben und befand sich zum Schluss fast ausschließlich im Ballbesitz. Daraus resultierten jedoch nur drei weitere Versuche zum Endstand von 50:0. Der Sieg an diesem Tag war Pflichtaufgabe, sicherlich in der Höhe auch gerechtfertigt durch die verbesserte Leistung der Bruisers und den weiterhin vorhandenen Lücken in den Hennigsdorfer Reihen. Fehler, die heute noch nicht entscheidend waren, müssen in den nächsten Partien unbedingt abgestellt werden.




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19. April 2015  -   Berliner Rugby Club III vs. Stahl Hennigsdorf -  31 : 27

Stahl nur knapp an Überraschung vorbei


Am Sonntag, den 19.04.2015 war die Männermannschaft vom SV Stahl Hennigsdorf bei der dritten Auswahl des Berliner Rugby Clubs in der Jungfernheide zu Gast. Ziel war weiterhin an den Vorgaben des Trainers  zu arbeiten und nach den letzten, immer sehr knappen, Niederlagen vielleicht sogar einen Sieg rauszuholen. Dabei waren die Umstände vor dem Spiel alles andere als ideal. Beginnend bei Problemen mit den Umkleidekabinen und einem nicht vorhandenen Spielprotokoll, fehlten beim Anpfiff sogar ordnungsgemäße mit Luft gefüllte Spielbälle. Hennigsdorf ließ sich von diesen Umständen etwas aus der Ruhe bringen und fing gleich in der Anfangsphase  drei Versuche. Es dauerte lange bis sich die Spieler auf dem Feld von diesem Schock erholt hatten, aber letztendlich konnte man das Niveau des Spiels doch noch auf eine Stufe bringen und eine hohe Niederlage abwenden. Es gelang sogar schrittweise den Spielstand wieder auszugleichen. Nach einigen schönen Phasen, in der das Spielsystems des Trainers schon deutlich erkennbar schien, schaffte dritte Reihe Stürmer Paul Zyparth den Durchbruch und so den ersten Versuch für Stahl. Nur wenige Minuten später, spielte Verbinder Julius Laetsch einen schnellen Straftritt und erreichte durch ein schnelles, laufstarkes Solo ebenfalls das Malfeld der Gastgeber. Kurz vor dem Pausenpfiff fing Christian Lubinas noch einen Ball der Berliner raus und legte nach einem 50m Sprint den dritten Versuch für Stahl. Timo Schmidt erhöhte erfolgreich zum Pausenstand von 19:17.

Auch in der zweiten Halbzeit begegneten beide Mannschaften sich auf Augenhöhe. Das Spiel bot Spannung bis zur letzten Minute und zeigte starke Angriffe auf beiden Seiten. Beide Verteidigungslinien hielten jedoch lange Zeit stand. Zum Ende der Spiels konnte zuerst der Berliner RC erneut einen Versuch legen, den Hennigsdorf sofort durch Timo Schmidt auf der anderen Seite erwiderte. Danach verteidigten die Hennigsdorfer fast durchgehend auf der eigenen Mallinie und musste den Gastgebern doch noch einen Versuch lassen. Jedoch kam auch diesmal nach starkem Kampf durch Eckdreiviertel Maurice Sankeralli die entscheidende  Antwort. In den letzten Minuten vor Abpfiff gaben beide Mannschaften noch einmal alles, ungewiss wie der Zwischenstand eigentlich war, denn in der Jungfernheide gab es keine Anzeigetafel. Als der Schiedsrichter das Endergebnis von 31:27 verkündete, war auf Berliner Seite die Erleichterung sichtbar groß, die Hennigsdorfer staunten aber ebenfalls über diese sehr knappe Niederlage. Ein Ergebnis hinter dem man sich wahrlich nicht verstecken muss, jedoch gibt es auch in den nächsten Wochen genug Arbeit im Training um die nächsten Partien siegreich zu gestalten. Weiter geht es am 25.04.2015 mit einem Freundschaftsspiel gegen Gäste aus Paris, bevor es  dann am 10.05.2015 zu Hause gegen die Berlin Bruisers geht.

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12. April 2015  -   Stahl Hennigsdorf vs. Stahl Brandenburg -  61 : 13

Mit einen deutlichen 61-13 wurde am Sonntag der Gegner aus Brandenburg wieder nach Hause gesandt. Dabei machte es sich der Gastgeber aber schwerer als nötig.

Die ersten Punkte machten die Gäste bereits nach drei Minuten durch einen verwandelten Straftritt. Die Hennigsdorfer Verteidigung sah in dieser ersten Angriffsequenz der Brandenburger auch nicht wirklich gut aus. Im Anschluss nahmen aber sofort die Gastgeber das Heft in die Hand und konnten nach fünf Minuten mit einen Versuch (5 : 3) in Führung gehen. Die Führung wurde dann auch nicht mehr abgegeben. Hennigsdorf dominierte zwar das Spiel, konnte jedoch im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel spielerisch nicht überzeugen. Die Versuche der Hennigsdorfer zur 34 : 10 Halbzeitführung resultierten zumeist aus Einzelleistungen gegen ein gehandicaptes Brandenburger Team.

Auch die zweite Halbzeit bot kein anderes Bild. Die Hennigsdorfer bauten die Führung weiter kontinuierlich aus und konnten die Brandenburger Angriffsbemühungen bereits im Ansatz ersticken.

Der Endstand von 61 : 13 war am Ende auch absolut verdient. Hennigsdorf investierte vielmehr in diesem Spiel und hätte bei Umsetzung der taktischen Vorgaben aus den Trainingseinheiten ein noch höheres Resultat erzielen können.

Diese Umsetzung wird jedoch bereits am kommenden Sonntag erforderlich sein, dann sind die Hennigsdorfer beim Berliner Rugbyclub zu Gast.


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22. März 2015  -   RK 03 Berlin II vs. Stahl Hennigsdorf -  21 : 12

Stahl überrascht nach Winterpause

Am Sonntag, den 22.03.2015 ging es für die Männermannschaft von Stahl Hennigsdorf endlich wieder los. Als erstes hieß der Gegner ausgerechnet RK 03 Berlin II, der mit dem USV Potsdam um die Tabellenspitze kämpft. Die letzten Spiele gegen die Reserve des Bundesligisten verlor man trotz guten Kampf, deswegen fiel die Aufgabe vom argentinischen Trainer relativ einfach aus: Setzt das um, was wir im Training geübt haben. Spielt das System und lasst uns danach erst auf das Ergebnis schauen.

Doch was die Havelstädter in Berlin ablieferten war alles andere, als sich zu verstecken. Bereits mit dem Antritt zeigten die Hennigsdorfer ihre Entschlossenheit, verteidigten stark ihre Linie und machten dem RK 03 teilweise richtig zu schaffen. Auch im Angriff zeigte Hennigsdorf sehr gute Aktionen und erreichte gerade auf den Ecken immer wieder Durchbrüche. Den Berliner sah man an, dass sie mit einer so starken Gegenwehr der Gäste nicht gerechnet hatten und sich in den Anfangsminuten erstmal wieder ordnen musste. Trotz aller Bemühungen fanden die Hausherren doch dreimal die Lücke in der Hennigsdorfer Verteidigung und liefen zum Versuch ein. Diese entstanden durch Fehler, die vermeidbar gewesen wäre, aber auch zeigten, dass das Spielsystem unter dem neuen Trainer noch nicht einwandfrei verinnerlicht worden war. Doch auch Stahl fand sich mehrfach vor dem Malfeld der Bundesligareserve und aus einem offenen Gedränge an der 5m Linie konnte sogar ein plötzlicher Versuch aus dem Ballbesitz der Gastgeber fallen, da man auch hier aggressiv verteidigte. So ging es mit einem Pausenstand von 21:7 in die Halbzeit.

Halbzeit zwei zeigte das gleiche Bild, beide Mannschaften gönnten sich nix, kämpften um jeden Ball. Die Tacklings auf beiden Seiten waren sicher und im Angriff schafften beide Mannschaften regelmäßig Durchbrüche. Jedoch schien es so, dass die Hennigsdorfer sich die bessere Fitness antrainiert hatten, da sie das Spiel zunehmend in die Hälfte der Berliner verlagerten. Auch hatte Hennigsdorf einige Chancen mehr, jedoch fehlte gerade den jungen Spieler einige Male die Erfahrung, um diese konsequent zu nutzen. Lediglich ein Versuch fiel noch, als Florian Trapp bei einem Strafftritt blitzschnell reagierte und sich ins Malfeld durchtankte. Somit stand am Ende ein Ergebnis von 21:12 für die Gäste. Ein Ergebnis mit dem man durchaus zufrieden sein kann. Für die nächsten Spiele heißt es jetzt, genau so weitermachen und noch besser werden, damit in den nächsten Spielen auch Siege eingefahren werden können. Weiter geht es für Hennigsdorf im Stahl-Derby gegen Brandenburg am 12.04.


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22. November 2014  -  SV Stahl Hennigsdorf vs. SV Potsdam -  16 : 23

Eine gute Leistung lieferten die Hennigsdorfer Rugbyspieler im letzten Punktspiel der Saison ab. Nach einem schwachen Spielbeginn kämpfte sich die Mannschaft um Kapitän S. Kosanke wieder ins Spiel zurück, konnte sich letzten Endes jedoch nicht mit den Siegeslorbeeren belohnen.

Nach 19 Minuten führten die Potsdamer nach einem Straftritt und zwei nicht erhöhten Versuchen bereits mit 13 : 0 und sahen bereits wie der sichere Sieger aus. Danach wurde das Hennigsdorfer Spiel deutlich aggresiver  und im positiven Sinne auch giftiger. Im Spiel gegen Leipzig wurde der Gegner ständig unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Dieses Mittel wirkte weitestgehend auch an diesem Samstag. Die Potsdamer Durchbrüche an den Nahtstellen konnten im Gegensatz zum Hinspiel durch gute Tacklings zum Großteil gestoppt werden und führten zu vielen Handlingfehlern im Potsdamer Angriffsspiel. So konnten die Hennigsdorfer jetzt eigene starke Offensivaktionen kreieren und in der 23. Minute durch Timo Schmidt auf   5 : 13 verkürzen. Die Blues blieben weiter spielbestimmend und konnten bis zur Pause durch zwei weitere Straftritte das Ergebnis auf 11 : 13 verkürzen. Der Halbzeitpfiff rettete die Potsdamer Führung und brachte leider auch einen Bruch ins Hennigsdorfer Spiel.

Hennigsdorf hatte in der 43. Minute zwar noch eine Straftrittchance, danach übernahmen die Potsdamer vorerst wieder das Zepter. Der USV spielte jetzt wesentlich variantenreicher und stellte die Hennigsdorfer Verteidigung immer wieder vor Probleme. Die Landeshautstädter erhöhten in der 50. und 59. Minute ihre Führung dann auf 23 : 11. Die Gäste gingen jetzt davon aus, die Hennigsdorfer endgültig geschlagen zu haben und machten sich auf dem Platz schon Gedanken, wie hoch denn der Sieg ausfallen wird. Aber auch in Halbzeit zwei kamen die Gastgeber zurück ins Spiel und Potsdam war ab der 60.Minute nur noch mit Verteidungsaufgaben beschäftigt. Zwei 10-Minuten Strafen für die Gäste (beide für Potsdams Nr. 12) sprechen für die Wahl der eingesetzten Potsdsamer Mittel. Leider konnten die Hennigsdorfer nur in der 71. Minute daraus Kapital schlagen und durch J. Laetsch auf 16 : 23 verkürzen. Weitere Punkte blieben den Gastgebern verwehrt. Leider fehlte zu oft der entscheidende Pass und es wurde die Kontaktsituation gesucht. Diese konnte die bundesligaerfahrene Truppe aus Potsdam häufig besser lösen und so den Sieg über die Zeit retten.

Nach Rückzug der Mannschaft vom RC Dresden II aus dem Regionalligabetrieb geht es jetzt in die verdiente Winterpause.

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09. November 2014  -  Stahl Hennigsdorf vs. RC Leipzig II -  41 : 5

Mit einer überzeugenden Leistung konnten die Blues einen weiteren Heimsieg feiern. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gab es  aber schon in der Halbzeit keine Zweifel mehr, wer an diesem Sonntag den Platz als Sieger verlassen sollte.
Die Gäste aus Leipzig rechneten sich nach dem Rückrundenspiel der letzten Saison und dem damit verbundenen deutlichen Sieg schon Chancen für einen Auswärtssieg aus. Daher begann Leipzig couragiert sein Sturmspiel über mehrere Phasen aufzuziehen, doch eine stark verbesserte Defensivleistung der Blues ließ heute nicht viel zu. Zudem beherzten die Havelstädter die Anweisungen von Trainer M. Bonanno das Spiel schnell zu machen und so die gegnerische Verteidigung immer wieder vor Probleme zu stellen.
In der neunten Minute konnten dann auch die ersten Punkte für die Blues verbucht werden. J. Laetsch (Versuch) und J. Walker (Erhöhung) gelang die 7 : 0 Führung. Mit diesem Versuch verlor Leipzig seinen spielerischen Faden und Hennigsdorf hatte jetzt mehr Spielanteile.
Die Blues hielten das Spieltempo weiter hoch und konnten drei Mal in sechs Minuten ( 25., 27. und 31. Min.)  das Leder im gegnerischen Malfeld ablegen.

Halbzeitstand 24 : 0.

Hennigsdorf machte in der zweiten Halbzeit weiter Dampf, zwang den Gegner dadurch zu weiteren Fehlern und war häufig gedanklich einen Tick schneller als die Gäste. In der 47. Minute verursachten die Leipziger einen Vorball und rechneten mit einem Pfiff des Schiedsrichters. Hennigsdorf nutzte jedoch die Vorteilsregel und kam durch B. Uwiß zu weiteren fünf Punkten. In der 65. Min. konnten sich dann die Stürmer wieder einen Versuch gutschreiben lassen. Die Leipziger kassierten an der eigenen 5-M-Linie einen Straftritt wegen Abseits. F. Trzensimiesch ließ sie diese Chance nicht entgehen (36 : 0). Den Wermutstropfen gab es in der 70. Minute als Leipzig nach einem guten Mehrphasenspiel im Hennigsdorfer Malfeld eintauchte und auf 5 : 36 verkürzten. Das letzte Wort hatten jedoch die Gastgeber. Die in der 77. Minute nach einem schönen Hintermannschaftsangriff noch einen Versuch drauf packten  und den Endstand von 41 : 5 erzielten.

Die Mannschaft hat heute gesehen was durch schnelles Spiel und aggressive Verteidigung möglich ist und erwartet am 22.11. mit dem USV Potsdam einen der Topfavoriten der Liga.

Punkte:

9. Min. Versuch  -  J. Laetsch     -     Erhöhung  J.Walker
25. Min.Versuch  -  F. Trzensimiesch    -    Erhöhung  J. Walker
27. Min. Versuch  -  B. Uwiß
31. Min. Versuch  -  J. Walker
47. Min. Versuch  -  B. Uwiß
65. Min. Versuch  -  F. Trzensimiesch    -    Erhöhung  J. Laetsch
77. Min. Versuch  -  J.Walker


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02. November 2014 -  SV Stahl Hennigsdorf vs. BRC III -  12 : 39

Die Mannschaft mit der besseren Spielanlage und der höheren Agilität hat am diesem Sonntag den Sieg nach Hause gebracht. Der BRC hatte einen Spielplan und setzte diesen auch gut um. Zu viele individuelle Fehler und mangelndes Tacklingverhalten der Gastgeber spielten dem BRC in die Karten.

Dabei begannen die Blues nicht schlecht. In der zweiten Minute konnte S. Dalcke nach einem Solo erst tief in der Hälfte der Berliner gestoppt werden. Die Berliner kassierten viele Strafkicks für hohes Halten aus denen Hennigsdorf jedoch kein Kapital schlagen konnte. Nach acht Minuten kam der BRC jedoch erstmalig in die Hennigsdorfer Hälfte und kam mit seinem ersten Versuch auch gleich zur 5:0 Führung. Das gab den Haupstädtern jetzt auch die entsprechende Sicherheit für das eigene Angriffsspiel. Hennigsdorfs Tackleprobleme brachten immer wieder großen Raumgewinn für den BRC und so konnte die Führung in der 23. und 29. Minute auf 17:0 ausgebaut werden. Es entwickelte sich jedoch keine einseitige Partie. Hennigsdorf setzte auf eigene Offensivaktionen und konnte in der 36. Minute auf 7:17 verkürzen. Ein Überkick von J. Laetsch brachte die Berliner Verteididung nicht unter Kontrolle und J.Walker hatte im Malfeld als erster die Hand auf dem Ball. J. Laetsch verwandelte die Erhöhung.

Halbzeit

Aus der Halbzeitpause kam der BRC jedoch wesentlich frischer und gleich mit dem ersten eigenen Angriff wurde die Führung weiter ausgebaut (7:24). Beide Mannschaften spielten dann offensiv weiter. Gefährlicher waren aber meist die Aktionen der Gäste die immer wieder Nahtstellen der Blues durchbrechen konnten. Mit einem Straftritt in Minute 57  nach einem Abseits gelangen den Berliner weitere drei Punkte (7:27).  Die Gäste blieben weiter am Drücker und legten in der 61. und 68. Minute nochmals mit zwei Versuchen nach (7:39). Aber auch die Blues kamen im Schlussprint noch zu einen weiteren Versuch durch J. Walker und verkürzten zum 12:39 Endstand.

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18. Oktober 2014  -  Stahl Brandenburg vs. SV Stahl Hennigsdorf -  10 : 30

Hennigsdorf gewinnt Stahl-Derby

Am 18.10.2014 reisten erneut 22 Spieler vom SV Stahl Hennigsdorf nach Brandenburg, um gegen den bekannten Gegner wichtige Punkte einzufahren. Obwohl der Mannschaft durch Urlaub und Krankheit wichtige Führungsspieler fehlten, wollte man einen klaren Sieg einfahren.
Dementsprechend heiß waren die Gäste auch bei der Ankunft in Brandenburg. Als jedoch die Nachricht an die Mannschaft kam, dass die Gastgeber nur 12 Spieler zur Verfügung hatten, ließ die Stimmung etwas nach. Mit H. Leskien, D. Gensch und Neueinsteiger M. Drwenzki erklärten sich 3 Spieler bereit bei Brandenburg mitzuspielen und so konnte das Spiel mit 15 gegen 15 angepfiffen werden. Die Blues legten auch am Anfang gleich im 22m Raum des Gegners los, konnten hieraus jedoch kein Kapital schlagen. Erst in der 20. Minute konnte J. Walker ins Malfeld einlaufen und die Gäste in Führung bringen. Auch danach fand das Spiel fast ausschließlich in der Brandenburger Hälfte statt, aber Hennigsdorf schien an diesem Tag nicht entschlossen genug zu sein, um dies in Punkte umzuwandeln. Stattdessen konterten die Brandenburger trotz Unterzahl durch gelber Karte und übernahmen durch einen Versuch mit 7:5 die Führung. Erst kurz vor der Pause konnte erneut J. Walker einen Strafftritt für die Blues verwandeln und die Führung wiederherstellen.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigte im Hennigsdorfer Kader kaum einer sein volles Potenzial. Das Spiel blieb zerfahren, Stahl Hennigsdorf blieb klar die dominierende Mannschaft, aber erzielte keine Punkte. Erst in der 65. Minute gelang es den Gästen durch die im Training aufgebaute Fitness auch Punkte zu erzielen. Innerhalb von 10 Minuten legten M. Wischniowski (2) und J. Walker insgesamt drei Versuche für die Stählernen und schraubten damit den Spielstand auf 7:27 hoch. In der Schlussphase bekamen beide Mannschaften noch einen Strafftritt zu gesprochen und damit lautete das Endergebnis 10:30 für die Gäste.
Im Allgemeinen betrachtet was das Spiel jedoch alles andere als zufriedenstellend. In der gesamten Mannschaftsleistung bleibt es bei deutlichen Steigerungspotenzial und größerer Sicherheit im Erzielen von Punkten. Gerade wenn in zwei Wochen die dritte Mannschaft vom Berliner RC nach Hennigsdorf kommt, sollte die Mannschaft deutlich sicherer auftreten, damit dann der dritte Sieg in Folge eingefahren werden kann.

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11. Oktober 2014  -  SV Stahl Hennigsdorf vs. Berlin Bruiser -  74 : 3

Den ersten Sieg der Saison konnten die Hennigsdorfer gegen den Liganeuling Berlin Bruisers einfahren. Nach den zwei Niederlagen gegen die Ligafavoriten vom RK 03 Berlin und USV Potsdam wollte die Mannschaft endlich den ersten Sieg einfahren und das zeigte das Team auch auf dem Platz.

Bereits nach vier Minuten tauchten die Gastgeber im Malfeld der Bruisers ein. Eine schöne Kombination über die Hintermannschaft konnte S. Dalcke mit der 5 : 0 Führung  abschließen. Damit hatte Hennigsdorf dann auch den Schwachpunkt der Bruisers ausgemacht. Die Bruisers zeigten ein solides Sturmspiel, jedoch konnte die Hintermannschaft der Gäste in der Defensive keine Lorbeeren ernten. In der 7.Minute wurde J. Walker freigespielt und konnte nach einem schönen Solo die Führung auf 10 : 0 erhöhen. Aber auch der Sturm wollte sich in die Punkteliste eintragen und spielte eine kurze Gasse an der 22-M-Linie der Bruisers. M. Wischniowski tankte sich bis kurz vor dem Malfeld durch, wo dann M. Grabow den Ball erhielt und im Malfeld ablegte (17:0).
Danach verloren die Gastgeber ein wenig den spielerischen Faden und die Bruisers näherten sich dem Hennigsdorfer Malfeld. Neben der soliden Sturmarbeit der Bruisers konnte auch das Verbinderpaar immer wieder Unruhe in die Hennigsdorfer Verteidigung bringen, aber das Hennigsdorfer Malfeld blieb an diesem Tag verschlossen. Die Blues konterten dagegen die Gäste in der 22.Minute trocken aus und erhöhten auf 22 : 0.
Die Bruisers konnten in der 24.Min. durch einen Straftritt auf 3 : 22 verkürzen um jedoch mit den nächsten Angriff der Blues einen weiteren Versuch durch Ch. Bunge zu kassieren. Vor der Pause schraubten B.Uwiß (35.Min.) und M.Sankerali (40.Min.) das Ergebnis auf 41 : 3 hoch.
Auch die zweite Hälfte dominierten die Hausherren deutlich und legten wieder in der vierten Minute durch J. Laetsch einen Versuch (48 : 3). Die Bruisers hatten dann auch nichts mehr entgegen zu setzen. Während Hennigsdorf von der 50. bis 62. Min. noch weitere vier Versuche durch Helge “Magic Hand“ Leskien, B. Uwiß, A. Grüneberg und N. Schulze erzielte. Drei der vier Erhöhungen konnte J. Walker erfolgreich verwandeln zum Endstand von 74 : 3. Mehr Punkte wären noch möglich gewesen, doch diverse Handlingfehler der Gastgeber verhinderten dies und wären für einen toll kämpfenden Gast einfach zu viel gewesen.

Wieviel Selbstvertrauen die Mannschaft aus diesem Spiel mitgenommen hat, kann Sie am 18.10. auf dem Brandenburger Medizinsportplatz unter Beweis stellen.   



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13. September 2014  -  USV Potsdam vs. Stahl -  61 : 26

Eine erneut herbe, aber in der Höhe unnötige Niederlage kassierten die Hennigsdorfer in der Landeshauptstadt gegen den “Absteiger“ aus der ersten Liga, dem USV Potsdam. Dem Understatement des USV aus den letzten Wochen wegen Neuaufbau, Einsatz von Nachwuchspsielern konnte man nach dem Spiel absolut nicht folgen. So stand eine grundsolide und mit diversen ehemaligen Bundesligaspielern gespickte Mannschaft auf dem Platz, welche wohl den einfachen Abstieg in die Zweite Liga hätte vornehmen sollen.

Hennigsdorf setzte mit Spielbeginn den USV noch gut unter Druck und konnte selbst einige gute Spielsituationen kreieren. Zu eigenen Punkten reichte es jedoch nicht. Statt dessen führte der erste Potsdamer Angriff in der 10. Min. gleich zur  7: 0 Führung. Hennigsdorf war dadurch so verunsichert, dass die Bundesligamannschaft des USV im Anschluss leichtes Spiel hatte. Auf Grund diverser verpasster Tackles und Stellungsfehler der Hennigsdorfer und eigener taktischen Überlegenheit konnte der USV das Ergebnis binnen 15 Minuten mit vier Versuchen (13., 19., 25. und 28. Min.) auf 35 : 0 ausbauen.
Im Anschluss nahm Potsdam den Dampf etwas aus dem Spiel und die Oberhaveler konnten das Spiel offener gestalten und konnten durch zwei Straftritte in der 33. und 39. Minute (beide J. Walker) auf 6:33  zur Halbzeit verkürzen.

In der Halbzeit zwei wurde der USV jedoch gleich kalt erwischt. Als B. Uwiß in der 41. Minute im Potsdamer Malfeld auftauchte und nach erfolgreicher Erhöhung durch J. Walker das Ergebnis auf 13:35 verkürzte. Für gute zwanzig Minuten wirkte das Spiel recht ausgeglichen, was jedoch auch daran lag das Potsdam nur eine Angriffvariante spielte. In Minute 48 auch erfolgreich (40 : 16). Den Hennigsdorfern muss in dieser Phase aber zu gute gehalten werden, das versucht wurde die taktischen Vorgaben des Trainers im Angriffsspiel umzusetzen. Mit etwas besserem Timing und Selbstbewusstsein wären ggf. mehr Punkte möglich gewesen.
Aber nochmals schlug die Bundesligaroutine zu. So schenkte der USV den Gästen nochmals drei Versuche ein (66. ,68. und 74.Min.). Dagegen konnte Hennigsdorf lediglich mit zwei Straftritten (J. Walker) und einen Versuch in der 79.Minute durch J. Walker und Erhöhung durch J. Laetsch dagegenhalten.

Nun bleiben den Blues drei Wochen Zeit um sich auf die nächste Wundertüte in der Regionalliga vorzubereiten. Am 11. Oktober um 14.00 Uhr sind dann die Berlin Bruisers zu Gast.

Autor: Heiko Schröder


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07. September 2014  -  Stahl Hennigsdorf vs. RK 03 Berlin II -  5 : 37


Als letztes Team aus Oberhavel starteten die Hennigsdorfer Rugger in die Saison.

Zu Gast war auch gleich der Ligafavorit von RK 03 Berlin II.

Für die Hennigsdorfer eine wichtige Standortbestimmung nach den ersten Wochen mit dem neuen Trainer. Leider konnten an diesem Sonntag die neuen Vorgaben noch nicht umgesetzt werden. Bereits nach neun Minuten konnten die Gäste die ersten Punkte auf das Scoreboard bringen (0 : 7). Hennigsdorf setzte viel Kampf dagegen, konnte spielerisch aber nicht überzeugen. Hinzu kamen immer wieder individuelle Fehler, welche die Bundesligareserve des RK03 konsequent bestrafte. Mit Versuchen in der 23. und 35. Minute wurde das Ergebnis auf 0 : 19 hochgeschraubt. Erst jetzt machte der Gastgeber richtig Druck und auch der RK 03 fing in der Verteidigung an Fehler zu machen. In der 39. Minute konnten die Hennigsdorfer nach mehreren schönen Angriffsphasen auf 5 : 19 verkürzen.

Die positiven Erwartungen der Hennigsdorfer Zuschauer für die zweite Halbzeit wurden vom RK 03 in kürzester Zeit in Luft aufgelöst. In der 43. und 46. Minute legte der Gast nochmal zwei Versuche und führte mit 29 : 5. Die Berliner ließen sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Gastgeber wurden dauerhaft in ihre eigene Hälfte eingeschnürt und konnten keine Entlastungsangriffe entwickeln. Die Berliner erhöhten in der 60. Minute (Versuch) und 78.Minute (Dropkick)  das Ergebnis auf 37 : 5, was auch den Endstand darstellte.

Autor: Heiko Schröder

 
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